


Sassnitz on Rügen hosted a SailGP event for the second time and has now firmly earned its place alongside cities like New York, Sydney and Rio. For the SailGP league and the Germany SailGP Team, we were responsible for five key tasks: invitation management, guest management, media support on site, interview coordination and the performance press releases for the German team.
Weeks before the event, we took over invitation and guest management and invited around 270 journalists from sports, sailing, lifestyle and daily press, both local and national. In parallel, we organized a digital press conference with league and team representatives to give sports, trade and general interest media all the event information firsthand, and we coordinated the interview slots with the German athletes.
More than 15,000 ticket holders watched the race weekend live in the stadium, the French team set a new speed record of 107.6 km/h, and the German team celebrated two race wins but narrowly missed the final.
To cover all of this on the PR side, two of us were on site and one worked from the back office. Bella focused on the international league in the media center, Laura on the German team, and Emma in Berlin on everything else that came up. In total, we coordinated 37 interviews, 28 of them directly in the mixed zone. They included a dpa interview with Sebastian Vettel, co-founder of the German team, TV footage with strategist Anna Barth, driver Erik Kosegarten-Heil, CEO Tim Krieglstein and sports psychologist Frank Weiland, and further conversations with FAZ, Arrive Magazin, float and YACHT.
A particular highlight was that alongside ZDF’s official live broadcast, we also secured a live show of its own on NDR’s Nordmagazin. NDR sent 21 people, 15 of them for Saturday evening’s live show at 7:30 p.m., which ran for 30 minutes.
We gave our all outside the press zone as well. Because the official league shuttle ran only once an hour, Bella covered the 18 kilometers from Binz to Sassnitz on a Royal Enfield Himalayan, with the client on the back.
Our work was not done after the last race. We wrote and sent the performance press releases for the German SailGP team, afterwards created the investor newsletter in the name of CEO Tim Krieglstein and supported the team editorially on LinkedIn.
The result was 79 accreditations on site and 1,300 clippings from event week. A PR success across the board!
Erster Platz für Deutschland in Rennen 3 krönt den Auftakt beim ROCKWOOL Germany Sail Grand Prix – Frankreich stellt mit 107,63 km/h einen neuen Speedrekord auf und Spanien erkämpft sich den Sieg im Last-Minute-Finish.
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Sassnitz, 22. August 2026 – Die Ostsee präsentierte sich zum Auftakt des ROCKWOOL Germany Sail Grand Prix vor Sassnitz als Naturgewalt und internationale Segelarena für den schnellsten Rennkurs des SailGP.
Bei drehenden Winden mit böigen Spitzen von über 33 km/h und Kabbelwasser feierten die 13 F50-Katamarane das zweite Heim-Event des deutschen Teams. Vor ausverkaufter Tribüne am ersten Renntag an der Mole und insgesamt über 15.000 verkauften Tickets über das Wochenende bot die Kulisse unter den Kreidefelsen den perfekten Rahmen.
Für taktische Dynamik sorgte das neue Gruppenformat: Die Entzerrung des 13 Boot starken Fleets in zwei Startgruppen – Gruppe A (Spanien, Schweiz, Neuseeland, Frankreich, Italien, Dänemark, Brasilien) und Gruppe B (Schweden, Australien, USA, Deutschland, Kanada, Großbritannien) – schuf im „Split Fleet“ mehr Raum für Manöver und High-Speed-Duelle auf dem Wasser. Die Einteilung erfolgte nach dem sportlich fairen ABBAA-System, bei dem die Teams basierend auf ihren Platzierungen des vorherigen Events abwechselnd auf die Gruppen verteilt wurden.
Das Germany SailGP Team presented by Deutsche Bank durchlebte vor heimischem Publikum einen Renntag mit „Downs and Ups”, wie die deutsche Strategin Anna Barth es zusammenfasst. Nach Platz sechs im ersten Rennen und einem umkämpften fünften Rang im zweiten Lauf schlug im dritten Rennen die Stunde des Heimteams. Steuermann Erik Kosegarten-Heil zeigte einen Bilderbuchstart, brannte als Sprint-Leader über die Startlinie und führte das Feld von der ersten Tonne an. Selbst eine Boundary-Penalty brachte das deutsche Team nicht um Platz 1. Das Team verteidigte die Führung und erreichte einen Start-Ziel-Sieg.
Erik Kosegarten-Heil fasste die Emotionen im Ziel zusammen: „Wir haben in den ersten beiden Rennen etwas gelitten und sind nicht richtig in unseren Rhythmus gekommen. Im dritten Rennen haben wir dann die entscheidenden Anpassungen vorgenommen, konnten den Start gewinnen und das Rennen nach Hause fahren. Das wichtigste Learning für uns: Wir müssen sehr präzise und aufmerksam in die Startbox fahren und beim Board Drop nicht zu viel Risiko eingehen. Am Ende entscheiden solche kleinen Details darüber, ob du an Tonne Erster oder Vierter bist.“
Darüber hinaus konnte das deutsche Team erstmals eine Geschwindigkeit über 100 km/h für sich verzeichnen. Im Warm-up erreichte der deutsche F50 bemerkenswerte 104,81km/h.
Neben dem deutschen Tagessieg prägten weitere Rekordgeschwindigkeiten und dramatische Wendungen der anderen Teams den ersten Renntag. In Gruppe A demonstrierten die Franzosen die Grenzen des Machbaren auf dem Wasser, als sie bei einer starken Böe mit 107,63 km/h einen neuen Speedrekord erreichten. Auch die Dänen von ROCKWOOL Racing durchbrachen mit 106,79 km/h ihre bisherige Bestmarke aus dem Vorjahr, ehe sie bei Höchstgeschwindigkeit nach einem heftigen Nosedive die Kontrolle verloren. In Gruppe B dominierten die australischen BONDS Flying Roos mit zwei Rennsiegen in Folge.
Der morgige Renntag verspricht erneut actionreiche Rennen um den Einzug in das entscheidende Vier-Boote-Finale, das auch Team Germany mit aktuell 6 Punkten im Event Leaderboard noch erreichen kann.
Auch abseits des Rennkurses stand der Event-Auftakt im Zeichen gemeinsamer Wirkung. Gemeinsam mit seinem Partner Viessmann und everwave verfolgt das Germany SailGP Team unter dem Motto „10,000 KG. ONE SHARED MISSION. THE RACE FOR CLEANER WATERS.“ das Ziel, 10.000 Kilogramm Plastikmüll aus internationalen Gewässern zu sammeln. In Sassnitz können auch die Fans Teil der Initiative werden: Bei der „Grinder Challenge“ treiben sie mit eigener Muskelkraft virtuell Müllsammelboote an und unterstützen so spielerisch die gemeinsame Mission für sauberere Gewässer.
Premiere feierte auch Felix van den Hövel als neuer Hauptmoderator im ZDF. Morgen starten die Rennen erneut um 14:00 Uhr und werden wieder live übertragen.
